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Das Kind meines neuen Partners mag mich nicht. Was kann ich tun?

Sie sind verliebt und träumen von einer gemeinsamen Zukunft. Alles könnte so schön sein, es gibt nur ein Problem. Ihr neuer Partner hat bereits ein Kind und, obwohl Sie wirklich versucht haben offen auf das Kind zuzugehen, haben Sie das Gefühl, es lehnt Sie ab. Wie sollen Sie sich nun verhalten?

Es ist vollkommen normal, daß Kinder anfangs sehr kritisch und auch abweisend und eifersüchtig auf einen neuen Partner ihrer Mama oder ihres Papas reagieren.

Nehmen Sie diese Zurückweisung auf keinen Fall persönlich. Nicht Sie als Person sind gemeint, es sind die Rolle und der Platz, den Sie einnehmen wollen, die bedrohlich auf das Kind wirken.

Es kann sich anfangs nicht sicher sein, ob Sie ihm nicht tatsächlich etwas wegnehmen, wie z.B. Aufmerksamkeit, Zeit und Liebe. Auch der Konflikt, solidarisch mit dem anderen (verlaßenen) Elternteil bleiben zu wollen, kann eine schwere Belastung für das Kind bedeuten. Selbst wenn Paare sich einvernehmlich trennen, kann das Kind diese Trennung nicht begreifen und braucht eine Weile, um sich mit der neuen Situation vertraut zu machen. Aus dieser Unsicherheit heraus fangen Kinder oft an zu klammern und den Elterteil ganz für sich zu beanspruchen. Dann wird jeder „Eindringling" als Rivale gesehen, den es zu bekämpfen gilt.

Es ist wichtig, daß Sie sich mit Ihrem neuen Partner über Ihre Ängste und Befürchtungen austauschen. Sprechen Sie Ihr Verhalten in der Situation miteinander ab. Laßen Sie es locker angehen. Vermeiden Sie zu Anfang den häufigen Kontakt „zu dritt" und geben Sie dem Kind Zeit, zu erfahren, daß Sie keine Gefahr darstellen. Laßen Sie Ihrem Partner viel Zeit für sein Kind - auch wenn das manchmal gar nicht so einfach ist!

Sie können zu den Treffen zwischen Ihrem Partner und seinem Kind durchaus dazukommen, aber geben Sie den beiden auch einige Zeit alleine, gerade zu Anfang. Laßen Sie Unternehmungen zu, bei denen Sie nicht teilnehmen. Das Kind muß spüren können, daß die eigene Beziehung zum Elternteil unangetastet bleibt, auch wenn Mama oder Papa einen neuen Freund oder eine neue Freundin hat.

Wenn Sie etwas zu dritt unternehmen, dann seien Sie präsent, aber nicht aufdringlich. Vermeiden Sie allzu viel Berührungen und Körperkontakt mit Ihrem neuen Partner. Bleiben Sie auch zurückhaltend mit Berührungen dem Kind gegenüber und versuchen Sie nicht, eine Elternrolle einzunehmen. Viel beßer ist es, dem Kind Intereße an seiner Person entgegenzubringen.

Konkret heißt das, intereßieren Sie sich dafür, was es tut, was es gerade spielt, wie die Lieblingspuppe heißt oder welches das Lieblingsfach in der Schule ist. Geben Sie dem Kind Zuwendung und Aufmerksamkeit, aber erspüren Sie immer die richtige Mischung aus Nähe und Distanz. Begrenzen Sie die Zeit zu dritt, beispielsweise können Sie miteinander eßen, verabschieden sich dann aber und gehen in Ihre eigene Wohnung.

Wenn Sie dieses Verhalten einige Zeit durchhalten, kann sich das Kind an Sie gewöhnen und es gewinnt die Erfahrung, daß es sein Elternteil nicht verloren hat, sondern vielleicht noch einen erwachsenen Freund oder eine Freundin dazu gewonnen hat.

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